Mit gerade einmal 18 Jahren hat sich Max Schönhaus bereits einen Namen im internationalen Tennis gemacht. Der gebürtige Soester, der inzwischen im Rhein-Main-Gebiet lebt, gilt als einer der spannendsten Spieler seines Jahrgangs – und als jemand, der seine Zukunft ganz klar auf der großen Tour sieht. Trainiert wird er von Björn Simon, Lukas Storck und Hannes Heyder, die mit ihm entweder beim Hessischen Tennisverband in Offenbach oder im traditionsreichen SC 1880 Frankfurt arbeiten.
Erfolge auf Juniorenebene
Seine Erfolge im Juniorenbereich können sich sehen lassen: 2024 triumphierte Schönhaus in Wimbledon im Doppel, ein Jahr später stand er im Finale der French Open. Dort verlor er zwar gegen Landsmann Niels McDonald, doch allein das Endspiel schrieb deutsche Tennisgeschichte: Zum ersten Mal standen zwei Spieler aus Deutschland im Juniorenfinale von Roland Garros.
„Natürlich war es schade, das Finale zu verlieren. Aber wir haben gesehen, dass wir beide den Erfolg irgendwie fürs deutsche Tennis geholt haben“, sagt Schönhaus heute über diesen besonderen Moment.
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