Bei den Australian Open im Januar hatte Felix Auger-Aliassime Jan-Lennard Struff mit einer Niederlage in vier Sätzen in der ersten Runde den schlechtesten Start ins Jahr 2025 beschert. Ein halbes Jahr später drehte der Deutsche in Wimbledon mit einer glänzenden Leistung den Spieß um und erreichte am Donnerstag die dritte Runde.
Der 35-Jährige hatte sechs schwierige Monate hinter sich, ist aus den Top 100 der Weltrangliste gefallen und ging mit einer Bilanz von 5:15 Siegen in das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Doch seit seiner Ankunft im All England Club wirkt Struffi wie ein wiedergeborener Mann. Selbst eine Nacht Schlaf konnte seinen Schwung gegen den an Position 29 gesetzten Auger-Aliassime nicht bremsen, nachdem das Spiel am Mittwoch wegen schlechter Lichtverhältnisse beim Stand von 1:1 Sätzen unterbrochen worden war.