„Das ist doch diese Art von Tag, für den ihr alle lebt“, eröffnete Taylor Townsend am Mittwochabend ihre Pressekonferenz nach ihrer Zweitrunden-Partie. Wenige Minuten zuvor hatte die 29-jährige US-Amerikanerin die an Position 25 gesetzte Jelena Ostapenko mit 7:5, 6:1 bezwungen.
Als Weltranglisten-139. war ihr Sieg gegen die French Open-Siegerin von 2017 selbstverständlich überraschend. Dass Townsend aber eine ausgezeichnete Tennisspielerin ist, stellte sie bereits in der Vergangenheit unter Beweis – immerhin ist sie die amtierende Nummer eins im Damen-Doppel und eine ehemalige Top-50-Spielerin.
Doch es war nicht ausschließlich ihr Einzug in die dritte Runde, der das Interesse der Medienvertreter weckte – vielmehr wollten die Journalisten wissen, weshalb Townsend mit ihrer Gegnerin nach dem Handshake wild diskutiert hatte.
Nachdem die US-Amerikanerin nämlich ihren Matchball verwandelt hatte, ging sie zum traditionellen Handschlag ans Netz. Die beiden Damen reichten sich die Hand, worauf hin Ostapenko wohl mehr äußerte als ein „Danke“ oder „gut gespielt“. Bevor Townsend dann dem Unparteiischen die Hand reichte, ließ sie sich auf die kurzweilige Diskussion ein und erwiderte etwas, nachdem Ostapenko mit dem Finger auf sie zeigte. Als die Diskussion beendet war, bejubelte Townsend erneut ihren Sieg und stachelte das Publikum noch mal an.
Auch interessant: Alle Infos rund um die US Open – Spielplan, Doppel, Preisgeld & TV