Pegula won the Toronto WTA 1000 but didn't rest on her laurels, reaching the final next week in Cincinnati. "I knew that it would help me in the future at a Slam," she said, "and that ended up happening."

Dass die Top-Tennis-Profis regelmäßig ihr Gesicht als Testimonials für ihre Ausrüster, Modelabels oder Automarken hergeben, ist heutzutage bei weitem nichts unübliches mehr. US-Star und aktuelle Weltranglistenvierte Jessica Pegula hat sich für ihren neuesten Partner aber in einer anderen Ecke des Werbemarktes umgesehen: Jessica Pegula spielt die Hauptrolle in einem Werbespot für das Handyspiel Call of Duty: Mobile – ein Ableger des weltweit bekannten und beliebten Egoshooters Call of Duty.

Pegula ist aber nicht die einzige Spielerin, die über die Jahre in kuriosen Werbespots mitgewirkt hat. Tennis Channel DE hat eine Auswahl mit den kuriosesten Werbespots zusammengetragen:

Jessica Pegula: Call of Duty: Mobile

Den Deutschen wird mitunter nachgesagt, schnell neidisch und missgünstig auf das Geld von anderen zu schauen. Warum sich ausgerechnet Jessica Pegula – mit über 17,1 Millionen US-Dollar Karrierepreisgeld und als Tochter von Erdgasmilliardär Terrence Pegula – dazu entschieden hat, gemeinsam mit US-Tennis-Kollegin Jennifer Brady in einem mehr schlecht als recht produzierten Werbesport für ein Mobile-Game mitzuspielen, wird aber wohl nicht nur in Deutschland für Verwunderung sorgen. Wer weiß – vielleicht können ihre Fans ja auch bald auf einem WTA-Court erwarten, dass ihr Flügel wachsen und sie ihre Aufschläge mit übermenschlicher Geschwindigkeit durch die Werbeplanen hinter der Grundlinie prügelt.

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Boris Becker: fensterversand.com

Dass sich die deutsche Tennislegende Boris Becker über die Jahre für wenig zu schade war, hat unter anderem sein Clinch mit Oliver Pocher gezeigt, der in einer gemeinsamen Show mit dem Komiker gipfelte. Man könnte meinen, seine jüngsten TV-Spots für die Internetseite fensterversand.com würden unter dieselbe Kategorie fallen – zum Glück für Becker sind die kurzen Clips aber mit einer gehörigen und sympathischen Portion Selbstironie gepfeffert: „Schmeißen Sie ihr Geld nichtaus dem Fenster!“, posaunt der Leimener in die Kamera. Finanztipps von einem wegen Insolvenzdelikten verurteilten Becker – das zieht!

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Roger Federer: Sunrise

Mit einem Tennisschläger lässt sich schlecht ein Lagerfeuer entzünden – um herauszufinden, was für die hoffentlich allermeisten Tennisfans ohnehin schon klar ist, brauchte Roger Federer erst einen Werbe-Shoot mit dem Schweizer Telekommunikationsunternehmen Sunrise. In der an den Film „Cast Away – Verschollen“ angelehnten Werbung bringt dann allerdings kein Wilson-Volleyball sondern ein sprechender Tennisball die Rettung: natürlich das neue Paket des Schweizer Unternehmens, was sonst. Und so wird aus dem auf einer einsamen Insel verschollenen, vollbärtigen Federer wieder der adrette Superstar, den seine Fans kennen und lieben.

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Novak Djokovic: Head

Wenn seine damals noch Frau in spe Jelena ihn für diesen Werbespot nicht für einige Nächte auf die Couch verbannt hat, konnte sich Novak Djokovic glücklich schätzen: In dem Spot knotet Djokovic ein Tierchen aus einem Luftballon, performt eine Boyband-Tanz-Choreo, lässt eine ältere Frau seinen nackten Oberkörper mit Öl einschmieren und balanciert gemeinsam mit Seerobben Tennisschläger auf seiner Nasenspitze – und das alles nur, um eine Dame im Publikum zu beeindrucken. Während er parallel auch noch den Ballwechsel gewinnt. Was das möglich macht? Wie könnte es anders sein: ein Schläger von Head.

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Ana Ivanovic: toom

Ana Ivanovic hat in ihrer aktiven Karriere so einiges erreicht: den Titel bei den French Open, zwölf Wochen an der Spitze der Weltrangliste, insgesamt 15 WTA-Titel. Ob sie ihre Werbespots für die deutsche Baumarktkette toom wohl auch zu den größten Errungenschaften ihrer Karriere zählen würde? Fraglich. Man muss ihr allerdings zugestehen: An ihr liegt es nicht. Aber sich gemeinsam mit ihrem Mann, dem ehemaligen deutschen Fußballstar Bastian Schweinsteiger, vor die Kamera zu stellen, ist eben auch eine Entscheidung, die Ivanovic selbst getroffen hat – deswegen taucht auch sie vollkommen zurecht in dieser Liste auf.

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